Volkshochschule Ober-Olm

 

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Wiedereinstieg in den Beruf -
ein Erfolgskonzept der KVHS Mainz-Bingen

80 Prozent finden wieder einen Job - Am 31. August 2010 Info-Veranstaltung in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen

Frauen, die nach der Familienphase wieder in den Beruf einsteigen möchten, haben oft viele Hürden zu überwinden. Deshalb ist es wichtig, dass es Projekte gibt, die Frauen in ihrer Absicht bestärken, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Die Kreisvolkshochschule (KVHS) Mainz-Bingen bietet seit Jahren Frauen Hilfe beim Wiedereinstieg in den Beruf an, auch mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen. Wenn unmittelbar bei Kursende, wie jetzt geschehen, bereits 70 Prozent der Teilnehmerinnen einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben, zeigt dies auch, dass das Kurskonzept der Kreisvolkshochschule aufgeht. Ob als Schulsekretärin oder Ingenieurin in einem zukunftsträchtigen Unternehmen, zusammen mit der KVHS werden Weichen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft gestellt. In vielen einzelnen Bausteinen bereiten sich die Teilnehmerinnen der Kurse auf den Einstieg in den Beruf vor. Der Schritt in die Praxis erfolgt über Praktika.
In der Kreisvolkshochschule verfolgt man den Werdegang der Teilnehmerinnen daneben auch noch über das Projekt hinaus. „Über die Jahre haben 80 Prozent der Teilnehmerinnen an den Wiedereinstiegsprojekten den Sprung in den Arbeitsmarkt geschafft“, resümiert die Leiterin der KVHS Monika Nickels. Eine Erfolgsstory, zu der engagierte Referentinnen wie Edeltraud Steinbrink-Wesseling und Eva Flath einen wichtigen Beitrag leisten. Hinzu kommen der tatkräftige Einsatz des Leiters der Ober-Olmer Volkshochschule (VHS) Winfried Labenz, der das Projekt vor Ort koordiniert, und die wohlwollende Unterstützung der VHS-Arbeit durch die Gemeinde Ober-Olm, die diese Projekte erst möglich machen.
Am Dienstag, 31. August 2010, ab 10:00 Uhr gibt es in der Volkshochschule Ober-Olm eine Informationsveranstaltung über das Projekt zum Wiedereinstieg in den Beruf.

Weitere Information bitte unter 06136 87861 oder 06132 7877101.

Wi.La., 12.07.2010

 

Gut ausgebildete Tagesmütter sind bessere Tagesmütter

Wer als Tagesmutter regelmäßig (länger als drei Monate) 15 Stunden und mehr pro Woche gegen Entgelt arbeitet, braucht eine Pflegeerlaubnis des örtlichen Jugendamtes sowie vertiefte Kenntnisse hinsichtlich der Anforderungen der Kindertagespflege. So hat es der Gesetzgeber 2005 festgelegt. Die Kreisvolkshochschule bietet diese Qualifizierungskurse an und gibt damit den Teilnehmern die Möglichkeit vertiefte Kenntnisse im pädagogischen und rechtlichen Bereich zu erwerben. Inhaltlicher Maßstab für die Qualifizierungsmaßnahme ist das 160 Unterrichtsstunden umfassende Curriculum des Deutschen Jugendinstituts.
Außer Frage stehe, so die Leiterin der Kreisvolkshochschule Monika Nickels bei der Zertifikatsübergabe in Ober- Olm, dass qualifizierte Tagesmütter bessere Tagesmütter seinen. 200 Tagesmütter habe die Kreisvolkshochschule in den letzten fünf Jahren im Auftrag des Kreisjugendamtes qualifiziert und damit einen wichtigen Beitrag zur Ergänzung der institutionellen Betreuung von Kindern geleistet.
Monika Nickels dankte der Dipl. Pädagogin Thea Pfeffer für ihr großes Engagement bei der Qualifizierung der Tagespflegepersonen (Tagesmütter). Ein herzliches Dankeschön galt ebenso dem Leiter der VHS Ober-Olm Winfried Labenz für die Kursbetreuung sowie der Gemeinde für die kostenlose Bereitstellung der Seminarräume.
Die Qualifizierungsmaßnahmen werden mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.

Weitere Information und Anmeldung bitte unter 06136 87861 oder 06132 7877101.

Wi.La.

 

Fünf neue rheinhessische Gästeführer erhalten Zertifikate -
Kurs an der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen bot Qualifizierung an

Kirsten Landgraf, Lisa Hubrich, Rosemarie Geisinger, Barbara Walther, Johann August Lehr und Alban Reinhardt haben das Zertifikat erhalten, das sie offiziell als rheinhessischer Gästeführer ausweist. Die fünf Frauen und Männer haben seit Februar 2010 einen Kooperations-Kurs der Kreisvolkshochschule (KVHS) Mainz-Bingen und der KVHS Alzey-Worms belegt. Der Kurs fand in der VHS Ober-OLm statt und wurde von Winfried Labenz koordiniert. Als Referenten des Kurses standen der Geowissenschaftler und Gästeführer Dr. Ulrich Stanjek, die Kommunikationstrainerin Cordelia Müller, der Wormser Kulturkoordinator und Autor Volker Gallé sowie Dr. Wolfgang Bickel, Experte für die Geschichte Rheinhessens, bereit. Die fünf Referenten bereiteten die Teilnehmer an insgesamt zehn Terminen auf zukünftige Gästeführungen vor. "Der Kurs war in zwei Module geteilt. Modul A hat den Schwerpunkt auf die Theorie gelegt. Es gab etwa eine Einführung in die Tourismuskunde, ein Rhetorikseminar oder Informationen über Geschichte, Kultur und Mentalität Rheinhessens. In Modul B folgte dann der Schritt in die Praxis", erklärt Monika Nickels, Leiterin der KVHS Mainz-Bingen. Nachdem die Kursteilnehmer zuerst das Konzept für eine Führung ihrer Wahl erarbeiteten, konnten sie diese dann vor Ort umsetzen und von den Referenten bewerten lassen. Die Amerikanerin Lisa Hubrich präsentierte zum Beispiel eine Pferdekutschenführung zu einem Menhir bei Gumbsheim. In der Führung von Barbara Walther wurde das alte Dorfleben Nieder-Olms mit Hilfe von historischen Fotos und Karten wieder aufleben gelassen. „Dadurch dass immer mehr Touristen nach Rheinhessen kommen, steigt der Bedarf nach qualifizierten Führungen. Wir wollen mit unserem Kurs diesem Bedarf Rechnung tragen und werden die Qualifizierung zum rheinhessischen Gästeführer auch in Zukunft anbieten“, bekräftigt Nickels.

Weitere Information und Anmeldung bitte unter 06136 87861 oder 06132 7877101.

Wi.La.